FDP-Strategie für den D-Day | Prof. Dr. Christian Rieck

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Die FDP steigt aus der Ampel aus, und natürlich bilden sich dann sofort die ersten Dolchstoßlegenden. Im Grunde genommen heißt es dann von der Ampel: Ja, die Ampel ist im Feld ungeschlagen, aber von hinten wurde durch die böse FDP dolchgestoßen. Okay, ich überziehe hier ein ganz kleines bisschen, aber das ist, glaube ich, im Augenblick das, was wir haben. Nun muss man natürlich dazu sagen, dass die FDP es der anderen Seite ziemlich leicht macht, indem sie von D-Day sprechen und von Feldschlacht und solchen Dingen. Okay, wie auch immer, Sie merken schon, das ist ein interessantes Thema, und ich möchte gerne einfach mal die Vorgehensweise der FDP zum Ausstieg aus dieser Arbeit ein bisschen spieltheoretisch analysieren.

Also eigentlich auf zwei Ebenen: Zum einen spieltheoretisch, zum anderen schauen wir uns diese Präsentation an, deren Existenz die ganze Zeit geleugnet worden ist und die jetzt eben doch aufgetaucht ist. Übrigens vielleicht nur als meine persönliche Einschätzung dazu: Ich glaube, dass die Parteispitze diese Präsentation wahrscheinlich wirklich nicht kannte, aber sie ist natürlich in ihrem Entscheidungsbereich, in ihrem Verantwortungsbereich. Und das heißt, sie haben sich auf diese Art und Weise natürlich völlig vorführen lassen, indem sie die ganze Zeit offiziell geleugnet haben, dass es so eine Präsentation überhaupt gibt.

Und wahrscheinlich haben sie danach ein Set festgestellt: Oh Mist, irgendwer hat die auf einer unteren Ebene doch gebastelt, diese Präsentation. Und weil es auf einer unteren Ebene war, ist sie eben auch nach außen gedrungen. Naja gut, wie auch immer, solche Sachen passieren. Keine Ahnung, vielleicht kannten sie die ja auch, aber das ist für meine Begriffe gar nicht so entscheidend. Denn eigentlich kommt es auf ganz andere Dinge an.

Und wie gesagt, darüber unterhalten wir uns hier einmal. Man muss dafür ein ganz kleines bisschen wissen, dass es unterschiedliche Phasen gibt bei so etwas. Es gab in der Anfangsphase dieser Koalition. Und in dieser Anfangsphase müssen sie sich eigentlich fragen, wie kommt es eigentlich, dass eine Koalition bestehen bleibt, obwohl eigentlich schon relativ früh erkennbar war, dass die nicht so ganz richtig gut zusammenpassen. Lustigerweise hat es da vor längerer Zeit bei mir auch mal so ein Video gegeben, wo mithilfe einer KI die Wahlprogramme analysiert worden sind.

Da wurde also jetzt herausgefunden, dass diese drei Koalitionen eigentlich am schlechtesten zusammenpassen. Aber gut, sie haben sich zusammengeschlossen. Es gibt also diese Phase, in der man sich strategisch fragen muss, warum das bessere Wissen trotzdem fortgesetzt wird. Diese Phase existiert, die schauen wir uns hier aber nicht an. Stattdessen betrachten wir die zweite Phase, nämlich die, bei der bereits klar ist, dass es ein Ende gibt. Das war allen Beteiligten natürlich bewusst, darüber wurde ja auch ewig gesprochen. Die Frage ist jedoch, wie man dieses Ende eigentlich umsetzt. Das sind die Dinge, die wir uns jetzt hier anschauen. Gehen Sie bitte davon aus, dass wir für dieses Endspiel einfach mal vom Grundtypus her das sogenannte Tausendfüßler-Spiel heranziehen möchten.

Wir werden gleich sehen, was es damit auf sich hat. Ich zeige Ihnen dieses Tausendfüßler-Spiel, übrigens nur als kleine Info, das stammt aus meinem Spieltheorie-Lehrbuch. Ja, ich zögere gerade, ob ich es Ihnen zeigen soll. Ich zeige es Ihnen einfach mal, ja, nur, dass Sie sehen, das gibt es also wirklich. Ja, das ist ein Buch, das für die Uni geschrieben wurde, und dort wird also an Universitäten eben als Einführung die Spieltheorie verwendet. Das heißt, das ist also ganz anders als das, was Sie normalerweise auf meinem Kanal kennenlernen.

Natürlich freut es mich, wenn Sie sich das Buch angucken und kaufen. Aber ich empfehle es Ihnen nicht, weil es einen ganz anderen Stil hat. Nicht, dass Sie am Ende enttäuscht sind. Ich rate Ihnen eher davon ab, das Buch zu kaufen. Es sei denn, Sie sagen: „Ich bin mathematisch interessiert und möchte ein bisschen in die Hintergründe reinkommen.“

Dann ist das sicherlich das Richtige. Ansonsten eher nicht. Aber wie auch immer. Darin gibt es ein Spiel, das ich darin beschreibe, nämlich das sogenannte Tausendhüßler-Spiel. Und das ist ein Spiel, bei dem es sozusagen lauter Abzweigungen nach Unternehmen gibt.

Es gibt so ganz viele Beinchen, daher hat dieses Spiel auch den Namen. Die Grundidee dieses Spiels besteht darin, dass zwei Spieler immer gegenseitig den Zug sich weitergeben können. Also kann jeder immer sagen: „Okay, das Spiel geht weiter, mach nur den nächsten Zug.“ Dann sagt der nächste: „Ja, das Spiel geht wieder weiter, gib den Zug wieder zurück.“ Jeder kann aber auch theoretisch zwischendrin abbrechen, und man weiß, dass es ein definiertes Ende gibt. Zum Beispiel nach 100 solchen Interaktionen gibt es dann am Ende ein definiertes Ende. Wir wissen also, dass es nicht länger andauern kann. Das Spiel ist so aufgebaut, dass man durch weisende, wertergebende Züge zwar im Prinzip für beide mehr bekommen kann, aber der Einzelne kann immer in dem Augenblick, in dem er abbricht, ein bisschen mehr bekommen, als er kriegen würde, wenn der andere in der darauffolgenden Runde abbricht.

Und wenn sie jetzt fragen, was hat das denn damit zu tun, mit der Situation, die wir hier gerade haben? Naja, sie müssen bedenken, dass bei so einem Koalitionsbruch natürlich eigentlich die Möglichkeit besteht, dass man am Ende gemeinsam vor die Kameras tritt und sagt: „Tut uns leid, wir haben es jetzt drei Jahre lang so mehr oder weniger gut verstanden, aber jetzt klappt es halt nicht mehr so richtig. Wir wollen einfach Neuwahlen machen.“ Das könnte man machen. Das wirkt dann vielleicht einigermaßen geschlossen und so. Sie dürfen jedoch nicht vergessen, dass, wenn es einer schafft, direkt vor diesem Ereignis vor die Kameras zu treten und dann zu sagen: „Übrigens, ich habe den anderen rausgeschmissen“ oder „Übrigens, wir haben die Koalition jetzt gebrochen, weil alles eine ganz große Unverschämtheit war und so etwas.“

Dann kann man sich einen kleinen Vorteil gegenüber der anderen Seite verschaffen. Und das gilt natürlich für jede einzelne Stufe. Also, das ist nicht nur so, dass es ganz am Ende gilt, wenn man weiß, da geht es jetzt wirklich nicht mehr weiter, sondern das gilt eben auch in vorangegangenen Spielstufen, wenn man weiß, eigentlich könnte das noch ein paar Monate weitergehen. Und wir schauen uns jetzt dieses Spiel einfach mal ein bisschen genauer an. Ich blende Ihnen das hier ein.

Wenn Sie sich das mal angucken, ist es halt diese typische Tausendfüßler-Struktur, vor der ich eben gesprochen habe. Und ganz am Ende ist es so, dass dann eben beide Spieler theoretisch diese Auszahlung von 100 bekommen könnten. Das sind natürlich immer so fiktive Werte. Sie müssen sich vorstellen, Sie können da auch irgendwelche griechischen Buchstaben einsetzen; das ist viel wissenschaftlicher. Aber vom Grundsatz her heißt das halt: Am Ende haben wir eine hohe Auszahlung für beide, und die ist auch gleich hoch für beide. Aber schauen Sie sich an, wenn dieser Spieler A für Ampel, wenn der also in der letzten Runde vorher aussteigt, also wenn er sagt, wir geben den Zug nicht weiter, sondern wir steigen einfach aus, beenden das Ganze, also treten vor die Kamera und werfen die Teleprompter an und so, dann ist es so, dass die eine Seite, der erste Spieler, den wir hier mit F bezeichnet haben, in dem Fall für FDP, wenig überraschend, dass die eine Seite also weniger kriegt, als das, was sie am Ende kriegen würde, und derjenige, der das macht, kriegt ein bisschen mehr. Das heißt, wenn man das macht, kriegt man 101 als Auszahlung statt der 100.

Und die anderen bekommen eben nur 98 statt der 100, die sie am Ende bekommen würden. Auch hier ist der Auszahlungsunterschied nicht besonders groß. Sie können das Ganze natürlich auch mit einem größeren Auszahlungsunterschied machen. Das ist vollkommen egal. Es geht hier erstmal um das Prinzip, das bei der ganzen Sache besteht.

Also, es ist jetzt keine Frage, dass wir uns darüber unterhalten, wie groß das Vorurteil von demjenigen ist, der vorab aussteigt. Vielmehr ist die Frage, ob es ein solches Vorurteil gibt, und wenn ja, wie zieht sich das eigentlich durch das strategische Denken? Das Ende dieses Spiels, an dem wir eben waren, stellte das reine Ende des Endspiels dar. Wir schauen uns den Anfang des Endspiels an, nämlich wir gehen ganz nach links und betrachten die Situation: Wenn jetzt also die FDP, dieser Spieler F, als Erster ziehen kann, dann könnte er im Grunde genommen direkt aussteigen und hätte dabei nicht das Vorurteil der verbleibenden Zeit. Was steckt da eigentlich dahinter? Wie Sie sicherlich merken, ist hier nicht so sehr die FDP als Partei modelliert, sondern vielmehr ein Akteur der FDP, der persönlich noch einen gewissen Vorteil davon hat, wenn sich das Ganze etwas länger hinzieht.

Für die Gesamtpartei würde ich das sicherlich anders modellieren, als das, was ich hier gemacht habe. Aber sie wissen ja, ich unterscheide relativ klar zwischen der Partei und den einzelnen Akteuren. Und wie gesagt, hier geht es ja darum, was passiert, nachdem eigentlich diese Zurüttungsdiagnose bereits im Raum steht. Und wie es zu dieser Zurückung selber kommt, wie sich da mal am Anfang verhalten sollte, ist ein ganz anderes Thema, das gucken wir uns vielleicht auch noch einmal separat an. Aber ich möchte die Sachen nicht zu sehr vermischen.

Hier stehen die persönlichen Interessen der einzelnen Entscheider, die darin stecken. Und wir bleiben jetzt mal bei diesem Spieler F, der im Prinzip direkt aussteigen könnte. Dann hat er, ich weiß nicht, zum Beispiel, wenn das vor sechs Monaten war oder so, eben sechs Monate lang die Zeit verloren, in der er dann noch keine Ahnung, Abgeordneter ist, Kanzler in diesem Fall ja nicht, aber Minister ist und so weiter. Das hat also einen persönlichen Nachteil durch diese ganze Geschichte. Das Ganze gilt natürlich auch für die anderen.

Das sind ja auch persönliche Personen, die einfach mit drinspielen, persönliche Spiele. Und auch die haben persönliche Nachteile. Also auch die haben vom Grundsatz her den Vorteil, wenn sie eben ein bisschen länger, keine Ahnung, Minister, Kanzler, Abgeordnete und so weiter sind. Das heißt, die Situation bezieht sich für alle auf die gleiche persönliche Situation.

Das ist nicht unbedingt die Situation, die sich auf die gesamte Partei bezieht. Dort wäre es sicherlich ein bisschen anders zu modellieren. So etwas passiert also. Dieser Spieler F gibt also den Zug weiter und sagt, wir nehmen noch ein bisschen aus diesem Vorurteil mit. Dann ist der Spieler A dran.

Und die könnten jetzt aussteigen und sich davon auch einen gewissen Vorteil sichern. Ein bisschen mehr, als sie schon eben hatten. Und dann würde der arme Spieler F in diesem Fall ganz leer ausgehen. Oder sie geben den Zug eben weiter. Und sie merken jetzt schon, wenn sie von vorne nach hinten das Ganze denken, dann ist es so, dass auch natürliche Spieler sagen: Naja, also warum sollten wir jetzt nicht so ein bisschen Vorteil mitnehmen?

Wir haben ja noch 100 Runden, das dauert ja noch relativ lange. Also machen wir jetzt erstmal weiter. Das heißt, die strategischen Überlegungen, die man ganz am Anfang hat, sind, dass man einfach sagt, die Zukunft ist so eine Art Nebel, und wir gehen jetzt erstmal in diesen Nebel rein. Solange wir da reingehen, können wir eigentlich relativ sicher noch unseren Dienstwagen behalten. Ich sage das jetzt mal ein bisschen zynisch. So, das heißt also, auf diese Art und Weise gehen sie immer weiter nach vorne.

Das zeigt sich übrigens auch bei Experimenten. Also, wenn sie das Ganze als Experiment mit echten Spielern ausprobieren, dann stellen sie fest, sie steigen nicht gleich bei der ersten Runde aus, sondern sie machen einfach weiter. Wir behalten das mal im Hinterkopf und fragen uns, was wäre denn eigentlich die rationale Lösung bei der ganzen Geschichte? Und für die rationale Lösung gucken wir uns das Spiel jetzt wieder ganz am Ende an. Dort ist ja die Situation, dass der letzte Spieler, dieser Spieler A, sich einen Vorteil dadurch verschaffen kann, dass er am letzten Zug sagt: „Okay, direkt vorher breche ich ab.“

Also, wir treten nicht gemeinsam vor die Kamera, sondern ich trete alleine vor die Kamera und sage, dass die anderen also ganz böse Dolchträger waren. Das weiß der Spieler F eigentlich schon vorher, was passieren wird. Das heißt, er weiß bereits, dass es eigentlich eine schlaue Idee wäre, lieber mal schnell vorher abzubrechen, als dem anderen diese Chance zu geben. Denn wir wissen, dass in der letzten Runde der andere diese Chance auf jeden Fall nehmen wird. Nachdem wir das wissen, dass dieser Spieler F bei dem vorletzten Zug auf einmal bereits rausgehen wird, weiß natürlich der Spieler A das im Zug davor auch schon.

Und sie merken schon, dass sich diese Argumentation die ganze Zeit nach vorne hindurchzieht. Man nennt das Ganze Rückwärtsinduktion. Das heißt also, per Rückwärtsinduktion zieht sich das Argument, das wir eben hatten, immer weiter nach vorne durch, sodass die einzige rationale Lösung darin besteht, plötzlich aus diesem Spiel auszusteigen, also direkt sozusagen rauszugehen. Das, was natürliche Spieler nicht machen. Und sie sehen, das ist etwas, was den Menschen sehr schwerfällt, weil wir natürlich wissen, dass wir uns durch diese ganze Sache insgesamt etwas erarbeiten können, wir das mitnehmen können, Vorteile mitnehmen können, die in diesem Spiel drinstecken. Und dieser Konflikt, der dabei entsteht, ist einerseits das immer höher werdende Risiko zum Ende hin und andererseits die Möglichkeit, aber noch etwas mitzunehmen.

Das ist eben das, was letztlich aus empirischer Sicht dieses Spiel interessant macht. Aus theoretischer Sicht ist das eigentlich relativ. Nämlich, es zieht sich komplett nach vorne durch. Wobei, wie gesagt, die Diskussion dazu ist keineswegs abgeschlossen, sondern das ist etwas, was man wissen muss, dass darüber wirklich sehr ausführlich diskutiert wird. Und es gibt auch gute Argumente, die sagen, vielleicht sollte man das nicht so machen, wie es in der klassischen Spieltheorie immer gemacht wird, dass es sich ganz nach vorne durchzieht, sondern vielleicht spricht doch ein bisschen was dafür, erstmal in dieses Spiel reinzugehen. Gut, wie auch immer.

Also einige Züge sind an die anderen jeweils weiterzugeben. Okay, wie auch immer. Was heißt das jetzt eigentlich für das Verhalten der einzelnen Spieler? Das bedeutet, dass, wenn jemand einfach darauf baut, dass er ganz zum Ende hindurchmarschieren kann und dann mit Friede, Freude, Eierkuchen vor die Kameras treten kann, das ist eigentlich kein Szenario, das man realistischerweise annehmen kann. Also es ist natürlich schade, dass man das nicht annehmen kann.

In einer echten Idealwelt würde man sagen: Naja, man hat jetzt eben drei Jahre lang zusammen regiert und man merkt, es passt aber irgendwie nicht mehr so richtig. Dann tritt man dem anderen nicht noch irgendwie in den Hintern oder so etwas, sondern man versucht dann eben auf eine glimpfliche Weise rauszukommen und irgendwie nett zueinander zu sein, weiß ich was. In der echten Welt natürlich nicht, sondern in dem Augenblick beginnt ja bereits der Wahlkampf. Und weil der Wahlkampf beginnt, ist es natürlich so, dass man versucht, den anderen schlecht aussehen zu lassen. Deshalb sieht man, dass dieses Endspielverhalten, von dem ich eben gesprochen habe, dass man ganz am Ende genau weiß, was passiert, dass das natürlich in der echten Welt vorkommen wird.

Wie wäre eigentlich die Art und Weise, wie man jetzt damit umgeht? Also in dem Augenblick, wo man merkt, diese Ehe ist zerrüttet. Bleibt in einem solchen Fall eigentlich nichts anderes übrig, als eben nicht das Ganze mitzunehmen, was da anschließend noch folgt, sondern tatsächlich rauszugehen. Nun kann man sagen, naja, vielleicht nicht sofort einfach völlig unvorbereitet. Vielleicht gibt es einen besseren Zeitpunkt, auf den man warten kann.

Und ja, das kann tatsächlich eine sinnvolle Sache sein, dass man sagt, irgendeinen Zeitpunkt warten wir ab und er liegt so ein bisschen in der Mitte dieser Periode, aber dann auf einmal muss es plötzlich und unerwartet kommen. Also, wenn man einen Knall hervorrufen möchte, dann kann man diesen Knall nicht lange planen und irgendwelche PowerPoint-Präsentationen machen oder so etwas, sondern dann muss das Ganze einfach wirklich bis runter zur taktischen Ebene richtig vorbereitet sein und dann muss es eben mit einem Schlag herummachen und die ganze Sache ist vorbei. Im Grunde genommen so, wie das die Schweizerische Nationalbank gemacht hat, als sie damals die Kopplung an den Euro aufgegeben hat. Das hat vorher keiner damit gerechnet, keiner hat irgendwas mitgekriegt und auf einmal war das aufgelöst. So machen das Profis.

Auf einmal ändert man die entsprechende Verhaltensweise im Moment, mit dem die anderen überhaupt gar nicht gerechnet haben. Wir hatten hier die Situation, dass die FDP schon seit Ewigkeiten rummähren hat und natürlich auch in der Presse ständig diskutiert worden ist. Es gibt dann beispielsweise ein Interview, das mich immer geradezu schockiert hat, ein Interview von der Welt, der Zeitung, mit einem FDP-Vertreter. Auf der einen Seite sieht dieser FDP-Vertreter wirklich so aus, als wäre er irgendwie eine KI mit verringerter Taktfrequenz oder ähnlichem. Es ist einfach eine ganz große Katastrophe, weil er immer nur stoisch dasteht und auf auch provokative Fragen einfach nur mit Worthülsen antwortet.

Eine peinliche Nummer hoch drei. Und wie kommt sowas eigentlich? Das kommt daher, dass die Welt natürlich schon lange gewusst hat, dass da ein Überraschungsangriff kommt, der natürlich nicht mehr überraschend ist. Aber die FDP hat offenbar innerparteilich immer noch die Devise ausgegeben, wir dürfen das nicht klar nach außen kommunizieren. Und dann haben die sich also die ganze Zeit herumgewunden um diese Sache und immer so getan, als gäbe es da gar keine Überlegungen und als müsste man strategisch nachdenken, wie man denn das Land weiterbringt, und lauter solche komischen Worthülsen, die da rausgehauen wurden, die aber natürlich durchschaubar sind. Wenn da mal konkret gefragt wird, wenn das schon die ganze Zeit öffentlich diskutiert wird, wann es denn zu Ende ist und man versucht immer auszuweichen, sagt man nicht einmal den einfachen Satz: Das kommt für uns überhaupt nicht in Frage und wir werden auf jeden Fall bis zum Ende dieser Legislaturperiode weiter regieren.

Also, wenn man noch nicht mal das sagt, sondern rumeiert, dann weiß natürlich der letzte, dass da etwas kommt. Und das gibt der anderen Seite ja die Möglichkeit, in diesem Tausendfüßler, den wir dort haben, eben auch sie jeweils mit einem Erstschlag zu überholen. Das ist ja die Sache, die da drin ist. Das ist ja, wenn sie so wollen, ein Erstschlagspiel. Also derjenige, der zuerst rausgeht, hat eben einen Vorteil gegenüber dem anderen.

Und ich möchte mit Ihnen deshalb einmal kurz auf diese unsägliche D-Day-Präsentation eingehen, die also seit Ewigkeiten, seit mindestens Wochen, keine Ahnung, wie lange die ja wirklich im Umlauf ist – intern, aber wirklich eine gefühlte Ewigkeit, ganz offenbar parteiintern, geplant wurde, in Anführungsstrichen. Das ist wahrscheinlich das, was sich die FDP als strategische Planung vorgestellt hat. Also beispielsweise eine schöne Seite, ich verlinke Ihnen das unten in der Videobeschreibung. Sie können sich die Präsentation gerne im Original einmal ansehen. Die ist im Augenblick auf der FDP-Seite zu finden.

Was ich übrigens eine löbliche Sache finde, ist natürlich ein bisschen blöd, wenn man erst die ganze Zeit behauptet hat, es gäbe diese Präsentation gar nicht, und dann hat man es am Ende auf der eigenen Internetseite veröffentlicht. Aber okay, jetzt findet man sich also auf der eigenen Internetseite, und da stehen also diese Sachen. Da steht beispielsweise „Timing – der ideale Zeitpunkt“, und das ist so typisch PowerPoint-mäßig, also Bullet Points 1-2-3, also runtergehauen jetzt mit relativ langen Sachen. Also präsentieren können sie das keinesfalls. Und wie auch immer, das heißt, diese typische PowerPoint-Staccato. Ja, übrigens, apropos PowerPoint-Staccato, ich habe auch lustigerweise ein Buch zu dem Thema geschrieben, sehr unbekannt von meinen Büchern, komischerweise. Das heißt „Von PowerPoint zum Kraftpunkt“. Ich habe jetzt noch nicht mal eins hier liegen, naja, egal, egal. Gucken Sie sich einfach an.

Ich packe Ihnen auch einen Link unten rein. Also zur PowerPoint über den Kraftpunkt. Das ist ein Buch, in dem ich darauf eingehe, wie man bessere Präsentationen hält. Verwechseln Sie diesen Titel nicht. Das ist kein Buch, in dem ich erkläre, wie man PowerPoint-Folien erstellt und so etwas, sondern es sind einige Anekdoten über Vorträge, die ich gehalten habe, und zum anderen sind dort einfach Dinge enthalten, wie man vielleicht eine Präsentation besser aufbaut, sodass sie wirklich auf der anderen Seite ankommt, damit man Botschaften rüberbringen kann und so weiter.

Also, wie gesagt, von PowerPoint zum Kraft, Sie können es gerne ansehen, unten steht das drin. Ach, sorry, eine Sache muss ich noch loswerden. Nämlich, wenn Sie das Video sehen an dem Tag, an dem es rauskommt, hat Amazon für die Kindle-Version, die Sie auch auf allen möglichen anderen Geräten lesen können, also für die Kindle-Version habe ich gerade ein Sonderangebot gemacht – da gibt es sie fast zum halben Preis. Und zum anderen steht dort „gebundenes Buch“ als eine andere Version. Das ist falsch.

Ich weiß nicht genau, woran das liegt, aber das ist eine Paperback-Ausgabe, obwohl da gebundenes Buch steht. Mal sehen, wer das irgendwie vielleicht irgendwann mal ändert. Aber das ist im Augenblick also noch da. So, jetzt habe ich aber genug darüber geredet. Sorry, wollte ich eigentlich gar nicht.

Wir wollten beim Timing den idealen Zeitpunkt ankommen. Dort wird also gesagt, das ist die Kalenderwoche, die mit den Präsidentschaftswahlen, den US-Präsidentschaftswahlen, zusammenfällt. Das sei also ein idealer Zeitpunkt, aber es könnte ja sein, dass danach ein Chaos in Amerika wegen der Wahlen ausbricht. Ich finde das eine geradezu groteske Fehleinschätzung. Man hat sich offenbar gar nicht vorstellen können, dass die Wahl vielleicht so ausgeht, wie sie ausgeht, sondern man ist von Chaos ausgegangen. Natürlich würden die bösen Trump-Anhänger das Chaos in Amerika auslösen für den Fall, dass er nicht gewinnt. Ich finde das eine groteske Fehleinschätzung, aber nun gut, wie auch immer.

Was komischerweise nicht gesehen worden ist, trotz des ganzen Geschreibsels, ist, dass das natürlich gleichzeitig auch eine Art des Buryings ist. Burying heißt immer, man maskiert eigene Handlungen dadurch, dass andere wichtige Handlungen gleichzeitig mit abgelaufen sind. Und die US-Wahl ist natürlich ein anderes wichtiges Ereignis, bei dem alle möglichen Dinge hätten passieren können und ja auch passiert sind, wie wir gesehen haben, die sehr überraschend sind. Und wenn man also am selben Tag dann die Ampel beendet, dann ist das durchaus etwas, wo man sagen muss: Naja, das ist eine strategische Entscheidung, ob man das macht oder nicht. Und es ist die Frage, ob man eben will, dass diese beiden Nachrichten vermischt werden, ob die eine die andere zum gewissen Grad verdeckt und so etwas.

Das sind wichtige Überlegungen, die da drinstecken. Nun ja, steht da. Aber nicht drin. Und dann steht etwas anderes drin, nämlich, dass man es entkoppeln könnte, zeitlich, und also ein bisschen später losgeht. Man muss sich vorstellen, nachdem dieses Dokument hier erstellt worden ist, wird auf einmal gesagt: Naja, vielleicht machen wir es dann doch nochmal eine Woche später.

Also, es ist einfach, es ist wirklich haarsträubend, wie amateurhaft das insgesamt gemacht worden ist. Und dann gibt es danach solche Abläufe. Es gibt bestimmte Sachen, die dort erörtert werden. Da steht auch drin, was eigentlich der optimale Zeitpunkt für die Kommunikation ist und solche Dinge, ohne sich über diesen Erstschlag, von dem ich eben gesprochen habe, von dieser Tausendfüßler-Geschichte, richtig bewusst zu sein. Man hätte eigentlich diskutieren müssen, ob unsere Koalitionspartner vertrauenswürdig genug sind, um zu ihnen zu gehen und zu sagen, Leute, wir wollen das gerne beenden. Können wir gemeinsam vor die Kameras treten?

Ob man sagen muss, das ist ein ganz klarer Fall von nicht kooperativem Spiel, bei dem man eben nicht miteinander kommunizieren oder gar Verträge abschließen kann. Und auf diese Art und Weise eben in diesem Vorauskommen des anderen oder Zuvorkommen des anderen denken muss, nicht diskutiert worden. Da gibt es eine Ablaufpyramide, die im Augenblick ja auch als geradezu peinliches Beispiel durchs Internet geistert, die also in gewisser Weise auf dem Kopf steht. Das ist die Phase 1 oben, und das ist ja der Impuls. Normalerweise sind solche Pyramiden ja genau andersrum.

Aber okay, da stehen also solche schlauen Sachen drin, wie "narrativ qualitativ setzen". Meine Güte, eine Partei, die noch kein Narrativ gesetzt hat, ist ein bisschen spät dran, würde ich sagen, ein paar Tage vor der Auflösung einer Koalition. Aber nun gut. Und dann unten mit diesem tollen Wort, also "Beginn der offenen Feldschlacht". Ich äußere mich mal nicht weiter dazu.

Aber auch diese komische Anordnung von Wörtern in der Pyramide, ohne dass die Pyramide wirklich etwas dazu beiträgt, und so weiter. Es ist wirklich so, als hätte man irgendwie Studenten des ersten Semesters darauf losgelassen, dass sie einfach mal so eine PowerPoint-Präsentation machen. Und das ist im Grunde genommen alles, was man sich da vorstellen kann, ist da, ja. Ist das irgendwie vermurkst. Wenn man wissen will, wie man das besser macht, dann muss man bei den Grünen nachgucken.

So erstaunlich das klingt, auch in diesem Fall. Die Grünen haben sich nämlich auch vorbereitet. Also erstaunlich deshalb, weil wir eigentlich von der Planung der FDP sprechen. Die Grünen haben kein Papier, das nach außen hindurchgesickert ist.

Bei den Grünen gibt es auch keine Sachen, wo im Abstrakten über so etwas diskutiert wird. Also schauen sie sich das an, dieses Power-Papier. Gefasel, was wir hier hatten. Das ist ja alles abstraktes Zeug, das an keiner Stelle wirklich konkret umgesetzt oder vorbereitet worden wäre. Sondern es ist ja alles nur so, man müsste mal und hätte mal und was man nicht alles machen könnte und Punkt 1, Punkt 2, Punkt 3.

Deshalb heißt mein Buch ja auch übrigens "Von PowerPoint zum Kraftpunkt". Das ist nicht nur ein Wortspiel, sondern da soll eben ein bisschen mehr Kraft drin stecken. Nun gut, was haben die Grünen gemacht? Sie müssen sich angucken, dass also bei den Grünen direkt nachdem dieses Ampelendgültigkeit war, auf einmal die Grünen – die Grünen, die Grünen, die Grünen, die Grünen, die Grünen, die Grünen, die Grünen, die Grünen, die Grünen, die Grünen, die Grünen, die Grünen, die Grünen, die Grünen, die Grünen, die Grünen, die Grünen, die Grünen, die Grünen, die Grünen – aufgetaucht sind, die vorher so nicht da waren.

Nämlich beispielsweise gibt es dort auf einmal ein Video, wo also Habeck bei all seinen Sachen, die er da ausgefressen hat, also das Heizungsgesetz und lauter solche Geschichten, wo er wirklich einfach auch teilweise seinen Kernwählern wirklich einfach etwas wegnimmt. Also ganz elementar. Einfach, wie gesagt, wenn eine Herzlosigkeit vorgegangen ist. Dieser Mensch sitzt also dort in einer wundervoll ausgeleuchteten Küche, aufgenommen mit einer wundervollen Kamera, wo er also das Wort zum Sonntag oder Montag oder weiß ich welcher Tag das Fahrrad einfach losreden kann.

Er ist ein paar Tage vorher auf Twitter wieder aufgetaucht, wo er vorher mit großem TamTam abgezischt ist. Weil er gesagt hat, auf dieser Plattform kann man nicht sein, taucht er auf einmal wieder auf. Und auf einmal tauchen auch jede Menge Unterstützer auf, also sie unterstützen andere Accounts, die ebenfalls plötzlich da sind und übrigens auch relativ ähnlich aussehen, mit Herzchen, gerne auch mal grünen Herzchen und so weiter. Wenn man sich diese Accounts genauer anschaut, stellt man fest, die sind aber statistisch auffällig. Beispielsweise gibt es im Vergleich zur Verbreitung relativ wenig Likes.

Das ist komisch. Wie kommt denn das eigentlich? Und es ist relativ klar, dass das wahrscheinlich Agentur-Accounts sind. Eine Agentur hat das wahrscheinlich vorbereitet, diese ganze Geschichte. Kann man natürlich nicht zu 100 Prozent sagen, aber es sieht ganz danach aus. Als wäre das so, dass das von der Agentur gut vorbereitet worden ist.

Diese Art und Weise, wie sich plötzlich eine Sache auf Twitter verbreitet hat, ist bemerkenswert. Twitter ist ja sozusagen nicht der Raum, den Habeck eigentlich ursprünglich bespielen wollte. Und auf einmal gibt es da irgendwie „Habeck vor Kanzler“ oder sowas. Laute solche Sachen tauchen dort auf einmal auf und verbreiten sich die ganze Zeit. „Team Habeck“ war auf einmal ein Hashtag, der sich verbreitet hat. Plötzlich war er überall präsent.

So macht man das. Das ist die Arbeit von Profis. Das sind Leute, die nicht langfristig darüber nachgedacht haben, in welcher Kalenderwoche man sowas macht, sondern das sind Leute, die wissen, dass es hier eine solche Situation geben wird, die plötzlich auftauchen kann. Natürlich wussten sie auch mindestens einen Tag vorher, wann tatsächlich das eigentliche Ereignis stattfindet. Mindestens einen Tag vorher, aber das ist egal. Sie wussten also, dass da irgendetwas in der Luft liegt, und haben ganz konkrete Dinge vorbereitet.

Also haben wir alles vorbereitet, damit an diesem Tag losgeschossen werden kann und sich dann auf diese Weise auch ein, wie man so schön sagt, Narrativ verbreitet. Das sind die Worte von der FDP. Ja, wie war das hier? Narrativ-qualitativ-Sätze. Ja, genau.

Das haben sie auf die Art und Weise gemacht. So arbeiten Profis. Profis sind keine Leute, die mit irgendwelchen komischen, hohlen PowerPoint-Präsentationen ankommen, die nichts sagen, ohne etwas wirklich taktisch und konkret vorzubereiten. Profis sind Leute, die darüber nachdenken, wie man die ganzen Sachen fertig hat und sie im entscheidenden Moment anwendet, ohne sie weiterentwickeln zu müssen. Sie wenden sie in dem Augenblick an, in dem es nötig ist. Außerdem machen sie sich Gedanken darüber, ob ein Erstschlag besser ist oder ob man einen Second-Mover-Advantage hat, also als Zweiter zieht, und solche Dinge. Vielleicht ist Ihnen auch aufgefallen, dass die Grünen bei dieser ganzen Geschichte hier überhaupt nicht auftreten.

Also, das ist ein Gekeife zwischen SPD und FDP, was wir hier haben. Die Grünen sitzen in honoriger Sprache abseits und sagen: "Oh je, ist ja schlimm, dass hier irgendwelche Leute streiten." Genau, das sind Profis. Das sind Kommunikationsprofis. So macht man das.

Und die haben auch vorher natürlich strategisch gedacht. Also es ist nicht nur eine reine Kommunikationsangelegenheit, sondern es ist ein strategisches Denken, das dort stattgefunden hat. Wie hätte es die FDP eigentlich besser machen können? Davon, dass man natürlich keine solchen dämlichen Präsentationen macht und sich die nicht nach außen verbreiten lässt, hätte man natürlich, wie gesagt, konkrete Dinge vorbereiten müssen. Die sollen wirklich als Plan umgesetzt werden, das war die eine Sache. Und zum anderen hätte man natürlich auch einen besseren Zeitpunkt finden müssen.

Und was ist denn eigentlich so ein Zeitpunkt? Also, es gab ja so ein paar Dinge, bei denen man sagen muss, da sind wirklich einfach Dinge, die schiefgelaufen sind in dieser Koalition, wo die FDP niemals ihre Unterschrift hätte drunter setzen dürfen. Nehmen Sie diese Heizungsaffäre, die wir dort haben. Und ich halte es wirklich für eine Affäre, was hier abgelaufen ist.

Da steht der Name der FDP drunter. Die haben am Ende dazu gestimmt. So, das muss man wissen. Es gibt eine Baerbock-Affäre, wo einfach jede Menge Syrer und auch aus ein paar anderen Ländern ganz offenbar mit gefälschten Unterlagen einfach nach Deutschland reingetransportiert wurden. Ja, das ist eine Affäre.

Das ist ein Skandal. Das ist ein Skandal. Das ist etwas, wo die FDP hätte sagen müssen: „Sorry Leute, wir können mit euch so nicht weiterarbeiten.“ Und in dem wollte ich es dann wirklich plötzlich raussetzen. Oder das Lieferkettengesetz, das die Wirtschaft in einer ungeheuren Weise beeinträchtigt.

Beeinträchtigt, weil es ein Bürokratiemonster ist, dass man im Grunde genommen gar nicht mehr arbeiten kann. Das sind alles solche Punkte, bei denen die FDP hätte sagen müssen: "Okay, das ist jetzt so ein Knackpunkt und da hören wir einfach auf mit der Koalition, da reicht es uns." So hätte man das eigentlich gemacht. Und dann bitte eine Agentur nehmen wie von den Grünen, die eben weiß, wie man sowas umsetzt. Keine Ahnung, warum es die hier nicht gibt. Vielleicht ist es einfach so, dass die Grünen gewissermaßen stärkere Überzeugungstäter sind.

Also findet man vielleicht eher eine Agentur, die überzeugt davon ist, dass das die Regierungsfraktionen sind. Der richtige Weg ist es. Und die Grünen wollen ja auch irgendetwas. Sie wollen bestehende Strukturen brechen, sie wollen sich verändern. Sie wollen ganz aktiv Dinge, die radikal anders sind als das, was sie bisher haben.

Das wollen die. Und die FDP ist vielleicht eher so auf dem Trip, dass sie sagt: "Ach naja, ist ja eigentlich ganz schön, dass wir bestehen und so." Und das ist natürlich keine Message, mit der sie wirklich überzeugte Leute bekommen, die solche Dinge wirklich durchziehen können. Na gut, wäre man. Wenn sie jetzt das Gefühl haben, Präsentationen halten ist ja eine ganz spannende Sache, würde ich gerne mal ein paar Sachen darüber hören.

Gucken Sie sich gerne mal ein Buch an, dieses von PowerPoint zum Kraftpunkt. Wie gesagt, bei Amazon ist diese Woche sogar gerade das Kindle-Buch, nur das Kindle-Buch, im Sonderangebot. Aber es ist auch sonst nicht so wahnsinnig teuer. Wenn Sie vielleicht sagen, naja, Präsentationen selbst halten will ich eigentlich gar nicht, mir reicht es ja auch schon, wenn ich vom RIG jede Woche diese tollen Präsentationen bekomme, gerne. Dann abonnieren Sie meinen Kanal, damit wir uns hier wiedersehen, wenn Sie solche tollen Analysen bekommen. In diesem Sinne, sehen wir uns wieder in der nächsten Woche. Bis dahin!